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Es erschütterte die ganze Welt, als die Nachricht aus Japan kam: Ein Erdbeben bisher unbekannter Stärke, dann ein Tsunami zerstörten große Teile des Landes und noch immer müssen die Menschen im Osten mit Nachbeben und deren Folgen kämpfen.
Nun haben sich in all dem Leid der momentanen Situation die Größen der Spielebranche zu Wort gemeldet.
Die offizielle Stellungnahme seitens Nintendo zur aktuellen Situation in Japan lautet:
"We can confirm that at this time it appears that no one from Nintendo in Japan was injured and there was no apparent structural damage to our company headquarters in Kyoto and other offices and facilities in Japan. Business operations, including future product shipments, have not been affected. Our thoughts and best wishes are with everyone who has friends and family members who may have been affected by the earthquake or tsunami."
"Wir können derzeit sagen, dass scheinbar keine Mitarbeiter des Konzerns in Japan verletzt wurden und es keine strukturellen Schäden an unserem Firmensitz in Kyoto oder anderen Einrichtungen unseres Konzerns gibt. Release-Termine können eingehalten werden, da es keine Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit gibt. Unsere Gedanken und besten Wünsche gelten denen, die von den Folgen des Erdbebens oder dem Tsunami betroffen sind."
Auch auf Konamis, Microsofts und Capcoms Twitteraccount kann man lesen, dass es ihren Mitarbeitern dem ersten Anschein nach gut gehen würde.
Dennoch ist auch die Spielebranche nicht unbeschadet aus der Katastrophe hervorgegangen. Square Enix strich den Multiplayer-Server für die Spiele Metal Gear Solid und Final Fantasy 14. Grund: Der Strom in Japan wird momentan rationalisiert, vor allem in Tokio und dessen Umgebung. Frühstens am 20. März gehen die Spiele wieder online.
Sony verkündet, dass in sechs Fabriken ihres Hauses die Maschinen still stehen - die PS3-Sparte sei jedoch nicht davon betroffen. Auch strich man einige Projekte oder legte sie zumindest erst einmal auf Eis. So zum Beispiel das Katastrophenspiel Disaster Report 4, welches eigentlich noch im Frühjahr dieses Jahres auf den Markt kommen sollte. In diesem sollte man gegen Naturkatastrophen kämpfen. Die Entwicklungen zu Motorstorm: Apocalypse wurden vorerst getoppt, genauso wie zu dem Zombie-Spiel Yakuza: of the End.
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